Was ist ein Statusfeststellungsverfahren Familienangehörige?

Mit dem Statusfeststellungsverfahren Familienangehörige rechtssicher als sozialversicherungspflichtig oder aus der Sozialversicherung einstufen zu können, ist ein Hauptinteresse jedes Arbeitgebers und Unternehmers. Häufig ist eine genaue Prüfung der Art dieser Mitarbeit erforderlich.

Statusfeststellungsverfahren Familienangehörige mit obligatorischer Prüfung

Nicht für alle Familienangehörige, aber dennoch für die am häufigsten im Unternehmen mitarbeitenden Angehörigen ist das Statusfeststellungsverfahren Familienangehörige bereits obligatorisch.

Immer durchgeführt wird die Statusprüfung bei:

  • Eheleuten
  • Lebenspartnern
  • Abkömmlingen

Andere Verwandte und Familienangehörige können nach § 7a Abs.1 SBG IV ihre Mitarbeit auf Antrag prüfen lassen. Es ist ratsam, dass Arbeitgeber und Mitarbeiter von diesem Antragsrecht Gebrauch machen. Erst die genaue Prüfung im Statusfeststellungsverfahren Familienangehörige verhindert, dass nachträglich Beitragsansprüche entstehen oder Rückerstattungsansprüche verjähren.

Mitarbeit und Mitunternehmerschaft

Das Statusfeststellungsverfahren Familienangehörige auf Antrag der Beteiligten hat häufig seine Ursache darin, dass insbesondere in kleineren oder mittleren Unternehmen traditionell die Mitarbeit der Angehörigen dazugehört. Allerdings kann diese in sehr unterschiedlicher Form auftreten und damit auch Einfluss auf die Sozialversicherungspflicht haben.

Möglich ist:

  • arbeitnehmergleiche Beschäftigung (sozialversicherungspflichtig)
  • familienhafte Mitarbeit (sozialversicherungsfrei)
  • Mitunternehmerschaft (sozialversicherungsfrei)

Die Unterscheidung erfolgt im Statusfeststellungsverfahren Familienangehörige nach der Art der Einbindung in die betrieblichen Arbeitsstrukturen. Die gelegentliche Unterstützung nach eigener Zeiteinteilung und besonderer Vergütung spricht mehr für eine familienhafte Mitarbeit der Angehörigen. Dies gilt auch, wenn die Familienangehörigen über weitreichende Kompetenzen verfügen. Die Statusprüfung erfordert also sehr detaillierte Angaben der Beteiligten.

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