Statusfeststellungsverfahren SGB IV

Sie profitieren von einem Statusfeststellungsverfahren SGB IV, sobald Ihr Arbeitsverhältnis oder Ihre Selbstständigkeit bereits in geringem Umfang vom Durchschnitt abweicht. Wird dann auf Ihren Antrag hin durch die Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund eine Statusprüfung durchgeführt, erhalten Sie die rechtsverbindliche Feststellung über Ihre Sozialversicherungspflicht für alle Zweige der Sozialversicherung.

 

Statusfeststellungsverfahren SGB IV für Arbeitnehmer

Gewöhnlich ist das Statusfeststellungsverfahren SGB IV für Arbeitnehmer nicht erforderlich. Es handelt sich um eine abhängige Beschäftigung, die sozialversicherungspflichtig ist. Schon bei der Anmeldung des Arbeitsverhältnisses ist dies in den meisten Fällen eindeutig. Dies gilt jedoch nur solange, wie keine besonderen Umstände hinzutreten, die dieses Arbeitsverhältnis aus der Menge der übrigen Beschäftigungen hervorheben.

Besondere Merkmale sind:

  • familiäre Bindung an den Unternehmer
  • Beteiligung am Unternehmen
  • Lebensgemeinschaft mit dem Unternehmen

Arbeiten Sie als Familienangehöriger in einem Betrieb, empfiehlt sich der Antrag auf ein Statusfeststellungsverfahren SGB IV. Dies gilt auch, wenn Sie über einen Arbeitsvertrag verfügen und bereits seit mehreren Jahren diese Tätigkeit ausüben. Selbst, wenn Sie und Ihr Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge zahlen, ist dies keine Bestätigung Ihres sozialversicherungsrechtlichen Status. Diese Gewissheit erhalten Sie erst dann, wenn ein Statusfeststellungsverfahren SGB IV Sie als sozialversicherungspflichtig einstuft. Ansonsten kann auch noch nach Jahren Ihre Sozialversicherungspflicht verneint werden und Sie haben nicht einmal einen Anspruch auf Arbeitslosengeld, wenn es darauf ankommt.

 

Statusfeststellungsverfahren SGB IV für Selbstständige

Vor einer fehlerhaften Einschätzung der Sozialversicherungspflicht sind auch Selbstständige nicht geschützt. Als selbstständiger Auftragnehmer wird es für Sie zumeist dann problematisch, wenn eine genaue Abgrenzung zur Scheinselbstständigkeit erforderlich ist. Insbesondere bei atypischer Tätigkeit als Honorarkraft oder für Alleinauftraggeber ist ein Statusfeststellungsverfahren SGB IV ratsam.

Zweifel an der Befreiung von der Sozialversicherungspflicht liegen zumeist vor bei:

  • Arbeit hauptsächlich für einen Auftraggeber
  • Auftraggeber war zuvor der Arbeitgeber
  • keine eigenen Mitarbeiter
  • keine Geschäftsräume
  • Weisungsberechtigung des Auftraggebers hinsichtlich Leistungsort, Arbeitszeit und Arbeitsmaterial

Das Statusfeststellungsverfahren SGB IV führt auch hier zur rechtsverbindlichen Einstufung.

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