Statusfeststellungsverfahren negativ ausgefallen

Ist Ihr Statusfeststellungsverfahren negativ ausgefallen, kann das je nach Interpretation bedeuten, dass Sie entweder in Ihrer Tätigkeit nicht der Sozialversicherungspflicht unterfallen oder dass Sie nicht das Ergebnis erhalten haben, das Ihrer Vorstellung entspricht. Möglich ist auch, dass beides zusammenkommt. Abhängig von der jeweiligen Bedeutung des Begriffs „negativ“ besteht sehr unterschiedlicher Handlungsbedarf.

Statusfeststellungsverfahren negativ im Sinne von unerwünscht

Im Antragsformular zum Anfrageverfahren haben Sie die Gelegenheit, das Ergebnis anzukreuzen, das Sie sich von diesem Verfahren erhoffen. Verläuft dann das Statusfeststellungsverfahren negativ und Sie erhalten nicht den erwünschten sozialversicherungsrechtlichen Status, sind Sie noch nicht am Ende Ihrer Möglichkeiten angelangt. Die Statusfeststellung ist ein Verwaltungsverfahren und Sie können Rechtsmittel einlegen. Endet der erste Schritt im Statusfeststellungsverfahren negativ, können Sie binnen der Rechtsmittelfrist zunächst Widerspruch einlegen.

Nutzen Sie dieses Rechtsmittel mit einer ausführlichen Begründung und betrachten es nicht nur als einen notwendigen Zwischenschritt auf dem Weg zu einer Klage vor dem Sozialgericht. Bereits im Widerspruchsverfahren lohnt es sich, einen fachlich kompetenten Bevollmächtigten zu mandatieren. In vielen Fällen gelingt diesem bereits im Widerspruchsverfahren eine Abänderung. Beachten Sie dabei, dass der Status eines Steuerberaters für die wirksame Vertretung rechtlich bislang noch nicht abschließend geklärt ist und deswegen womöglich nicht nur das Statusfeststellungsverfahren negativ ausgeht, sondern auch das Widerspruchsverfahren.

Statusfeststellungsverfahren negativ im Sinne von Wegfall der Sozialversicherungspflicht

Sofern Sie ohnehin keine Sozialversicherungsbeiträge leisten wollen und ist das Statusfeststellungsverfahren negativ, so ist dies in Ihrem Sinn und Sie haben sich wahrscheinlich umfangreich darauf vorbereitet. Sie haben eine passende Absicherung für Krankheit, Rente und Berufsunfähigkeit abgeschlossen oder werden dies zeitnah umsetzen.

Haben Sie zuvor irrtümlich Sozialversicherungsbeiträge geleistet und wird Ihr Statusfeststellungsverfahren negativ beschieden, haben Sie einen Anspruch auf Erstattung der Beiträge. Die Berechnung ist nicht unproblematisch, da nicht jeder Zweig der Sozialversicherung in voller Höhe zur Erstattung verpflichtet ist. Dazu wird ein eigener Vorsorgeplan erforderlich, der Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht.

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Hotline 124.900 € Beiträge zurückerhalten durch ein Statusfeststellungsverfahren


Hotline Nachzahlung von 81.000 € vermieden durch die kompetente Beratung.


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