Statusfeststellungsverfahren mitarbeitende Familienangehörige

Eines der Formulare der Deutschen Rentenversicherung betrifft als Anlage C0033 im Statusfeststellungsverfahren mitarbeitende Familienangehörige des Arbeitgebers. Damit sind keineswegs nur diejenigen Familienmitglieder gemeint, die nach § 7a Abs. 1 Satz 2 SGB IV bei der obligatorischen Statusprüfung durch die Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund geprüft werden. Im Statusfeststellungsverfahren mitarbeitende Familienangehörige können alle Familienmitglieder, Verwandte und auch Lebensgefährten betroffen sein, die im Unternehmen aktiv und entgeltpflichtig beschäftigt sind.

Familie im Unternehmen – Arbeitnehmer oder familienhafte Mithilfe

Wichtig ist zunächst, dass jeder Arbeitgeber den weit gefassten Begriff von Familie und Verwandten beachtet, der im Statusfeststellungsverfahren mitarbeitende Familienangehörige umfassen kann. Es zählt nicht nur der absolute Kernbereich der Familie dazu, wie er im obligatorischen Statusfeststellungsverfahren nach § 7a Abs. 1 Satz 2 SGB IV durch die Auflistung von Ehegatten, Eingetragenen Lebenspartnern und Abkömmlingen eingegrenzt ist. So sind im Statusfeststellungsverfahren mitarbeitende Familienangehörige auch Eltern, Geschwister, entferntere Verwandte und Lebensgefährten. Gehen diese Beteiligten davon aus, dass sie durch einen Arbeitsvertrag als Arbeitnehmer gelten oder durch ihre familiär motivierte Mitarbeit nur familienhafte Mithilfe leisten, kann dies ein folgenschwerer Irrtum sein. Bei einer Betriebsprüfung oder im Falle von Arbeitslosigkeit treten finanzielle Konsequenzen ein, die durch ein rechtzeitig beantragtes Statusfeststellungsverfahren mitarbeitende Familienangehörige vermieden hätten.

Durch Statusfeststellungsverfahren mitarbeitende Familienangehörige absichern

Besonders dann, wenn Familienmitglieder durch die Anstellung im Unternehmen eine angemessene Vorsorge in der Krankenversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung erhalten sollen, ist die rechtsverbindliche Klärung durch ein Statusfeststellungsverfahren mitarbeitende Familienangehörige wichtig. Selbst über Jahre eingezahlte Beiträge in die Sozialversicherung garantieren ohne eine verbindliche Feststellung keinen Leistungsanspruch.

Mitarbeitende Familienangehörige, die einen Antrag auf Statusfeststellungsverfahren mitarbeitende Familienangehörige stellen, haben die Anlage C0033 einzureichen. Daraus lässt sich bereits ablesen, welche Schwerpunkte für die Zuerkennung der Sozialversicherungspflicht gestellt werden.

Diese sind:

  • Arbeitsvertrag
  • tarifliche Entlohnung
  • Direktionsrecht des Arbeitgebers
  • regelmäßige und mit anderen Arbeitnehmern vergleichbare Tätigkeit
  • keine Beteiligung am unternehmerischen Risiko

Wegen der Abgrenzungsprobleme empfiehlt sich eine eingehende Beratung vor Antragstellung.

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