Statusfeststellungsverfahren Krankenversicherung

Beeinflussen kann das Ergebnis der Statusprüfung durch ein Statusfeststellungsverfahren Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitlosenversicherung und die Unfallversicherung. Alle Zweige der Sozialversicherung sind also betroffen, auch wenn nicht für alle Zweige Nachforderungen oder Erstattungen zu erwarten sind.

Statusfeststellungsverfahren Krankenversicherung Nachberechnung

Steht nach dem Ergebnis der Statusprüfung fest, dass für den zurückliegenden Zeitraum keine Sozialversicherungspflicht bestand, umfasst der Erstattungsanspruch aus dem Statusfeststellungsverfahren Krankenversicherung und die auf diese entfallenden Anteile der bisher geleisteten Sozialversicherungsbeiträge. Allerdings sind zwei Einschränkungen zu beachten:

  • im Erstattungszeitraum wurden Krankenkassenleistungen in Anspruch genommen
  • die Verjährungsfrist ist erreicht

Wer im Prüfungszeitraum erkrankt, und als scheinbar gesetzlich versichertes Krankenkassenmitglied ärztlich behandelt wird, verliert den Erstattungsanspruch aus dem Statusfeststellungsverfahren Krankenversicherung anteilig am gesamten Sozialversicherungsbeitrag. Betroffen ist der gesamte Anspruch zur Krankenversicherung. Es werden nicht nur die von der Krankenkasse aufgewendeten Leistungen für die Behandlung abgezogen, sondern eine durchgehende Beitragspflicht fingiert. Der zumindest anteilige Verlust des Erstattungsanspruchs ist ebenfalls vorgesehen, wenn die Verjährungsfrist erreicht wird. Je später der Erstattungsanspruch durch das Statusfeststellungsverfahren Krankenversicherung betrifft, desto mehr Verlust hat der zuvor falsch Versicherte einzukalkulieren.

Vor und nach dem Statusfeststellungsverfahren Krankenversicherung erhalten

Die Krankenversicherung ist Pflicht – auch für Selbstständige. Geht ein Selbstständiger vor der Statusprüfung irrig davon aus, dass er nicht sozialversicherungspflichtig ist, so zählt die von ihm zur Absicherung getroffene Regelung dennoch zu seinen Gunsten. Entscheidend ist, dass die vorher bestehende Krankenversicherung den gesetzlichen Anforderungen genügt. Es ist nicht erforderlich, dass nach dem Statusfeststellungsverfahren Krankenversicherung geändert wird, wenn die Voraussetzungen dafür nicht zwingend gegeben sind. Ein Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze berechtigt also auch später, die private Krankenversicherung beizubehalten oder sich weiter freiwillig in der bisherigen Krankenkasse weiterzuversichern. Andererseits profitiert ein Beschäftigter davon, dass er durch die Pflichtversicherung nach dem Statusfeststellungsverfahren Krankenversicherung wieder bei einer der gesetzlichen Krankenkassen erhalten kann.

Die Auswirkungen auf die Krankenversicherung sind also sehr unterschiedlich und sollten in einer umfassenden individuellen Prüfung ermittelt werden.

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Hotline 124.900 € Beiträge zurückerhalten durch ein Statusfeststellungsverfahren


Hotline Nachzahlung von 81.000 € vermieden durch die kompetente Beratung.


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