Statusfeststellungsverfahren Geschäftsführer

Das Statusfeststellungsverfahren Geschäftsführer ist für Gesellschafter-Geschäftsführer bereits obligatorisch vorgesehen. Für den Fremdgeschäftsführer ohne Beteiligung am Unternehmen ist die Statusprüfung auf Antrag ebenso vorteilhaft, um Zweifel an der Sozialversicherungspflicht abschließend zu klären.

Statusfeststellungsverfahren Geschäftsführer mit Gesellschaftsanteilen

Statusfeststellungsverfahren Geschäftsführer mit Gesellschaftsanteilen an einer GmbH betreffend werden seit 2005 nach § 7a Abs. 1 SBG IV obligatorisch durchgeführt. Für ein Unternehmen und den betroffenen Geschäftsführer bedeutet dies, dass bei der Meldung anlässlich der Aufnahme der Tätigkeit eine Statusprüfung erfolgt. Ohne einen gesonderten Antrag auf ein Statusfeststellungsverfahren Geschäftsführer wird die Sozialversicherungspflicht geprüft. Dabei muss es nicht zwangläufig zur Befreiung von der Sozialversicherungspflicht kommen. Die Entscheidung hängt von vielen Faktoren ab.

Zu beachten sind:

  • die Höhe der Geschäftsanteile
  • die unternehmerische Freiheit des Gesellschafter-Geschäftsführers
  • die Ausgestaltung der Satzung
  • die Ausgestaltung des Geschäftsführeranstellungsvertrags

Wichtig ist, dass die im Statusfeststellungsverfahren Geschäftsführer gemachten Angaben und eingereichten Belege mit der erforderlichen Fachkompetenz und Vollständigkeit zusammengestellt werden. Verfahrensbeteiligte, die eher selten mit derartigen Fragestellungen konfrontiert sind, sollten professionelle Beratungsangebote nutzen. Die juristische Bedeutung selbst eindeutig erscheinender Fragen ist leicht zu unterschätzen.

Das Statusfeststellungsverfahren für Fremdgeschäftsführer

Das Statusfeststellungsverfahren Geschäftsführer für eine Führungskraft ohne direkte Beteiligung an einer GmbH erfolgt hingegen nur auf Antrag. In der Regel gehen die Sozialversicherungsträger bei der Meldung der Tätigkeit davon aus, dass hier eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit vorliegt. Durch diese regelmäßige Annahme entstehen für Fremdgeschäftsführer ebenso regelmäßig Fehlbeurteilungen. Auch in der sozialversicherungsrechtlichen Realität gilt, dass zu jeder Regel Ausnahmen bestehen. Mit einem Antrag auf das Statusfeststellungsverfahren Geschäftsführer ohne Gesellschafterstellung ergreift der Betroffene die Initiative, um eine Fehleinstufung zu vermeiden oder nachträglich aufzudecken. Noch mehr als bei einem Gesellschafter-Geschäftsführer kommt der kompetenten Vervollständigung der notwendigen Antragsformulare und zielgerichteten Erläuterung der ausgeübten Tätigkeit Bedeutung zu. Im Statusfeststellungsverfahren Geschäftsführer sind die Details für den Fremdgeschäftsführer entscheidend, die sich an den gesetzlichen Vorgaben und an der aktuellen Rechtsprechung orientieren.

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