Statusfeststellungsverfahren Eltern und Kinder

Besonders in Familienbetrieben verschafft das Statusfeststellungsverfahren Eltern und Kindern Gewissheit darüber, ob ihre Mitarbeit im Betrieb ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis ist oder ihre Tätigkeit von der Sozialversicherungspflicht befreit ist.

Statusfeststellungsverfahren Eltern als Arbeitgeber

In einem Familienbetrieb liegt es nahe, wenn die eigenen Kinder in das Unternehmen eintreten. Immerhin bleiben die Aufgaben für Personal so in der Familie, die Kinder sind abgesichert und können sich bereits mit ihrer späteren Rolle als Unternehmer vertraut machen. Allerdings können sich ohne ein Statusfeststellungsverfahren Eltern nicht sicher sein, ob für ihre Kinder trotz Arbeitsvertrag nicht doch Sozialversicherungsfreiheit besteht. Abhängig ist dies von der Ausgestaltung der Mitarbeit. Rechtsverbindlich können nur durch ein Statusfeststellungsverfahren Eltern und Kinder diese Gewissheit erreichen.

Hinweise auf fehlende Sozialversicherungspflicht bestehen insbesondere bei:

  • fehlender Arbeitsvertrag
  • nur geringe Einbindung in den betrieblichen Ablauf
  • auffällig hoher Arbeitslohn im Vergleich zu anderen Beschäftigten des Betriebs
  • ungewöhnliche Zusatzleistungen für diese Position (Dienstwagen, Firmenhandy, Tankkarte etc.)

Zur Vermeidung eines nachträglichen Wegfalls der Sozialversicherungspflicht sollten mit den Statusfeststellungsverfahren Eltern die Beschäftigung ihrer Kinder klären lassen. Auch wenn bei einem negativen Feststellungsbescheid Beitragserstattungen erfolgen, besteht dennoch für die Kinder eine Vorsorgelücke.

Statusfeststellungsverfahren Eltern als Arbeitnehmer

Weniger vom Nachfolgegedanken inspiriert ist die Konstellation, in der Eltern im Unternehmen der Kinder tätig sind. In diesem Fall betrifft das Statusfeststellungsverfahren Eltern als Arbeitnehmer. Bei einer Betriebsprüfung findet diese Art der elterlichen Mitarbeit besondere Aufmerksamkeit, da sie typischerweise als Mittel genutzt wird, Eltern in der gesetzlichen Sozialversicherung abzusichern.

Auffällig ist die Beschäftigung dann, wenn:

  • kein Arbeitsvertrag vorliegt
  • die Tatsachenermittlung keine regelmäßigen Arbeitszeiten ergibt
  • der Arbeitsplatz ausschließlich für die Eltern geschaffen wurde
  • die Entlohnung eher gering, aber ausreichend für die Sozialversicherungspflicht ist

Grundsätzlich ist es beanstandungsfrei, Eltern im Betrieb zu beschäftigen. Gerade jüngere Unternehmen können durch eine etwas geringere Entlohnung Kosten einsparen und auf wertvolle Erfahrungen zurückgreifen. Trotzdem ist es ratsam, das Statusfeststellungsverfahren Eltern zu beantragen.

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Hotline 124.900 € Beiträge zurückerhalten durch ein Statusfeststellungsverfahren


Hotline Nachzahlung von 81.000 € vermieden durch die kompetente Beratung.


Hotline Dauerhaft Rechtssicherheit erhalten und Sicherheit für zukünftige Betriebsprüfungen.

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