Statusfeststellungsverfahren durch Steuerberater

Antragsteller, die sich dazu entscheiden, sich im Statusfeststellungsverfahren durch Steuerberater vertreten zu lassen, laufen in Gefahr, dass ihre Bevollmächtigten von der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung in Berlin nicht als ordnungsgemäße Vertreter anerkannt werden. Begründet wird dies auch damit, dass der steuerliche Aspekt für das Statusfeststellungsverfahren zunächst sekundär ist. Er wird erst mit dem Feststellungsbescheid relevant.

Vertretung im Statusfeststellungsverfahren durch Steuerberater

Der Steuerberater ist besonders für den Selbstständigen eine wichtige Vertrauensperson. Seine Fachkenntnisse gewährleisten den ordnungsgemäßen Betrieb in steuerlicher Hinsicht und tragen zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bei. Der Gedanke liegt damit zunächst nahe, ein erforderliches Statusfeststellungsverfahren durch Steuerberater als Bevollmächtigte durchführen zu lassen. Bei der Entscheidung für diese Mandatierung ist jedoch Vorsicht geboten. Steuerberater gelten nach Auffassung der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund nicht als zulässige Vertreter der Beteiligten. Dieser Auffassung haben sich inzwischen einige Gerichte in ihren Entscheidungen angeschlossen, wenn sie über die wirksame Vertretung im Statusfeststellungsverfahren durch Steuerberater urteilen mussten. Dies hat zufolge, dass Rechtshandlungen des Steuerberaters im Verfahren nicht wirksam sind. Die Einhaltung von Fristen oder die rechtsverbindliche Stellung von Anträgen und Einreichung von Schriftsätzen ist also gefährdet.

Vertretungskompetenz im Statusfeststellungsverfahren durch Steuerberater

Einer der Gründe für diese Ablehnung der Vertretung im Statusfeststellungsverfahren durch Steuerberater sind Zweifel an der Kompetenz im materiellrechtlichen Sozialversicherungsrecht. Dies mag nicht generell zutreffen, ist aber nicht völlig von der Hand zu weisen. Die Aufgabe des Steuerberaters besteht gewöhnlich darin, die steuerlichen Aspekte eines sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses zu klären. Konkret wird im Statusfeststellungsverfahren durch Steuerberater erst dann wieder eine Tätigkeit erforderlich, wenn der Feststellungsbescheid vorliegt. Sie berechnen die Rückzahlungsansprüche oder bearbeiten die Nachforderungen mit der ihnen eigenen Sachkompetenz. Die Feststellung der Sozialversicherungspflicht im Anfrageverfahren ist jedoch kaum steuerlich zu beurteilen, sondern erfordert umfangreiche Fachkenntnisse im materiellen Sozialversicherungsrecht.

Es ist deswegen eher ratsam, erst nach dem Statusfeststellungsverfahren durch Steuerberater die möglichen Nachberechnungen durchführen zu lassen.

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Kundenmeinung

Hotline 124.900 € Beiträge zurückerhalten durch ein Statusfeststellungsverfahren


Hotline Nachzahlung von 81.000 € vermieden durch die kompetente Beratung.


Hotline Dauerhaft Rechtssicherheit erhalten und Sicherheit für zukünftige Betriebsprüfungen.

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