Statusfeststellungsverfahren Antrag eines Beteiligten

Soll im Statusfeststellungsverfahren Antrag auf Durchführung der sozialversicherungsrechtlichen Statusprüfung gestellt werden, können dies der Beschäftigte und der Arbeitgeber veranlassen. Beide haben ein berechtigtes Interesse daran, die Sozialversicherungspflicht rechtsverbindlich durch die Clearingstelle Deutsche Rentenversicherung zu klären.

Statusfeststellungsverfahren Antrag des Arbeitgebers

Arbeitgeber sind berechtigt, bei Zweifeln am sozialversicherungsrechtlichen Status eines Beschäftigten für das Statusfeststellungsverfahren Antrag auf Einleitung der Statusprüfung zu stellen. Diese Antragsberechtigung ist ein deutlicher Hinweis darauf, welchen Stellenwert der Gesetzgeber der rechtsverbindlichen Entscheidung über die Sozialversicherungspflicht auch aus Sicht der Arbeitgeber zuweist. Diese sollten diese Bedeutung ebenso hoch einschätzen und immer dann für das Statusfeststellungsverfahren Antrag auf Erlass eines Feststellungsbescheids stellen, wenn auch nur geringste Zweifel am bisherigen Status eines Beschäftigten oder Auftragnehmers ihres Unternehmens bestehen. Die Gründe dafür sind beinahe rein wirtschaftlicher Natur. Neben der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers für den Beschäftigten trifft das Unternehmen bei einer späteren Veranlagung zur Abführung der Sozialversicherungsbeiträge vielfach eine erhebliche finanzielle Belastung. Stellt sich hingegen durch einen Statusfeststellungsverfahren Antrag heraus, dass die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung ohne einen Rechtsgrund geleistet wurden, kann durch die vierjährige Verjährungsfrist bereits ein großer Teil der Rückerstattungen endgültig verloren sein.

 Statusfeststellungsverfahren Antrag des Arbeitnehmers

Für einen Arbeitnehmer oder Auftragnehmer ist im Statusfeststellungsverfahren Antrag auf Statusprüfung der sicherste Weg, seine Leistungsansprüche im System der Sozialversicherungen zu klären. Dazu tritt der finanzielle Aspekt. Wird nachträglich die Sozialversicherungspflicht bejaht, so entstehen Nachforderungsansprüche. Je eher der sozialversicherungsrechtliche Status geklärt ist, desto geringer fallen diese aus. Führt die Statusprüfung zu einer rückwirkenden Befreiung von der Sozialversicherungspflicht, können die sich daraus ergebenden steuerlichen und versicherungsrechtlichen Konsequenzen umgehend in Angriff genommen werden. Die Verjährung der Erstattungsansprüche ist dann auch noch nicht oder nur für einen geringen Teil der Beiträge eingetreten.

Die wichtigsten Gründe für einen Statusfeststellungsverfahren Antrag im Überblick:

  • Beitragspflicht rechtsverbindlich klären
  • Nachforderungen minimieren
  • Verjährung der Erstattungsansprüche verhindern
  • steuerliche Folgen erfassen
  • Vorsorgemaßnahmen sichern

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Hotline 124.900 € Beiträge zurückerhalten durch ein Statusfeststellungsverfahren


Hotline Nachzahlung von 81.000 € vermieden durch die kompetente Beratung.


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