Statusfeststellungsverfahren Abrechnung als Beweis

Zweifellos kommt im Statusfeststellungsverfahren Abrechnung von Lohn oder Gehalt starke Beweiskraft zu. In der Statusprüfung zählt nicht nur der Arbeitsvertrag, sondern auch die tatsächliche Umsetzung innerhalb des Betriebs. Die Abrechnung des Lohns enthält bereits deutliche Hinweise darauf, wie die Beteiligten die Beschäftigung wirklich einstufen.

Im Statusfeststellungsverfahren Abrechnung vorlegen

Wer als sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter eingestuft werden möchte, der richtet seine Aufmerksamkeit besser nicht nur auf einen entsprechenden Arbeitsvertrag. Auch die Clearingstelle der Rentenversicherung Bund vergewissert sich, dass passend zum vorgelegten Vertrag im Statusfeststellungsverfahren Abrechnung und Lohnzahlungen passen. Entscheidend ist, dass die tatsächlichen Merkmale einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung vorliegen. Dazu gehören entsprechende Lohnabrechnungen und alle sonstigen Umstände, die eine gleichwertige Einbindung in die betrieblichen Abläufe charakterisieren. Antragsteller, deren Ziel die rechtsverbindliche Bestätigung ihrer Sozialversicherungspflicht ist, können also damit rechnen, dass neben ihrem Arbeitsvertrag im Statusfeststellungsverfahren Abrechnung ihrer monatlichen Entgelte eine wichtige Rolle spielen wird.

Merkmale einer Abrechnung

Wird im Statusfeststellungsverfahren Abrechnung vorgelegt, so sollte diese alle Eigenschaften einer üblicherweise in Unternehmen und Betrieben dieser Art ausgestellten Lohnabrechnung entsprechen.

Formell enthält die Abrechnung:

  • Statusdaten des Beschäftigten
  • Angaben seiner Steuerklasse
  • Eintrittsdatum im Unternehmen
  • Trennung von Bruttobezügen und Nettobezügen
  • Angabe einer eigenen Bankverbindung

Inhaltlich wird im Statusfeststellungsverfahren Abrechnung geprüft auf:

  • betriebs- und beschäftigungsüblicher Lohn
  • Angaben über die Abzüge
  • Angaben über Urlaubsansprüche und verbleibende Urlaubstage
  • aufsteigende Jahresbezüge
  • monatliche Auszahlungen

Beschäftigte, die sozialversicherungspflichtig tätig sind, erhalten fortlaufend jeden Monat ihren Lohn, für den sie Lohnsteuer entrichten. Ergibt im Statusfeststellungsverfahren Abrechnung Abweichungen dieser Zahlungsintervalle oder wird nicht regelmäßig Lohnsteuer gezahlt, so spricht dies eher gegen ein durchschnittliches Beschäftigungsverhältnis. Auch wenn im Statusfeststellungsverfahren Abrechnung und Arbeitsvertrag diese Voraussetzungen erfüllen, können immer noch andere Umstände Zweifel an der tatsächlichen Eigenschaft als sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis wecken. Es ist ratsam, sich schon frühzeitig genau mit den Anforderungen zu beschäftigen und diese konsequent umzusetzen.

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Hotline 124.900 € Beiträge zurückerhalten durch ein Statusfeststellungsverfahren


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